Montag, 31. März 2014

[Rezension] Chaos auf High Heels

Titel: Chaos auf High Heels
Originaltitel:
Trust Me On This
Autorin: Jennifer Crusie
Verlag: Mira Taschenbuch (mtb)
ISBN: 3956490010

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Es sollen vier fabelhafte Tage auf einemUnterhaltunsliteraturkongress in einem schönen Hotel werden.
Die Journalistin Dennie Banks will unbedingt ein Interview mit der Autorin Janice Meredith ergattern, die jedoch weniger von der Idee begeistert ist. Aber es gibt ja noch Alec, dessen Tante ihr helfen könnte ...
Der Undercover-Agent Alec Prentice will hingegen den Immobilienbetrüger Brian Bond aufspüren, der, so glaubt Alec, sicher mit der hübschen Brünetten Dennie zusammen arbeitet.
Und somit nimmt das absolute Chaos seinen Lauf ...


Ab und zu brauche ich eine ganz normale Chick-Lit-Geschichte, um zu "entspannen". Der Autorin Jennifer Cruise ist das mit ihrem Roman gelungen. Es war mein erster Roman von ihr und vielleicht nicht mein letzter ;)

Typisch Chick-Lit lässt sich das Buch leicht lesen. Die Seiten rauschen an einem vorbei, da der Schreibstil locker und leicht ist. Man muss nicht zu viel nachdenken, sondern genießt einzig und allein die witzige Verwechslungskomödie. Es gibt einige lustige Stellen, die mich laut zum lachen brachten, aber ein paar Witze gehörten auch zu der Kategorie "Sollte das eben wirklich witzig sein?". Unterm Strich kann man aber sagen, dass es wirklich lustig war ;)

Das liegt hier natürlich an dem weiblichen Chara Dennie. Ein wirkliches Chaos auf High Heels, das es schafft mit bravour ins Fettnäpfchen zu springen. Ein bisschen naiv ist sie, aber sie ist auch schlagfertig und liefert sich mit Alec herrliche Dialoge. Natürlich prickelt es auch ganz schön zwischen den beiden.

Ein bisschen was zum jammern habe ich allerdings auch: Ab und zu irritierten es mich, dass ein paar Charas mit Nachnamen angesprochen wurden und die Zuneigung entwickelt sich auch ziemlich schnell, da der Kongress ja nur 4 Tage dauert.


Ich lieeeebe das Cover!
Ich meine, die Frauenbeine mit den High Heels passen sehr gut zum Titel und dieses übertrieben Bunte Design schreit ja nach "Chick-Lit". Was in diesem Fall auf keinen Fall als etwas Negatives zu werten ist.


Fans von Rachel Gibson, Julie James, Carly Phillips etc. gefällt dieses locker leichte Chick-Lit Buch ganz bestimmt.

"Chaos auf High Heels" ist ein gutes Chick-Lit-Buch für zwischendurch. Es gibt Liebe, Spannung und ganz viel zu lachen.



 Vielen Dank an Mira Taschenbuch  und BloggdeinBuch.de für das Rezensionsexemplar!




[Autorendingens] Ausschnitt 2: Es hört niemals auf ...

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Band 3 nicht der letzte sein wird?
Der Hauptchara in Band 4 ist dieses komische Ding da ...


[...]

Ich musste mich damit zufrieden geben, David und seine Komplizin aus meinem Versteck heraus zu beobachten.
Völlig unerwartet krabbelte eine fremde Person zu mir unter den Tisch.
Das Mädchen lächelte mich freundlich an. »Andere Länder, andere Sitten, huh?«
Überrascht blinzelte ich ein paarmal.

Ich kannte das Mädchen nicht. Sie war ungefähr imeinem Alter, aber sie kam definitiv nicht von hier. Ihr teilweise ziemlich stark ausgeprägter Akzent ließ mich vermuten, dass sie Amerikanerin oder Engländerin war oder wo man noch englisch sprach.
War Stalken jetzt auch nicht mehr erlaubt?
»Äh, ja.« Ich nickte. »Obwohl das eigentlich keine Sitte ist. Ich stalke eigentlich jemanden aus persönlichen Gründen.«
Ehrlichkeit, dein Name ist Violet.
»Nice«, kicherte sie. »Auch wenn das Stalken ziemlich die Klamotten ruiniert.«
Seufzend strich sie sich über die staubige schwarze Strumpfhose.
Ich musterte sie ein wenig genauer: Sie hatte schwarze Haare, wobei ein Teil der Stirnfransen und ein paar andere Strähnen blau gefärbt waren. Ein silbernes Nasenpiercing hob sich scharf von ihrer blassen Haut ab. Komisch, plötzlich kam sie mir bekannt vor. Diese blauen Augen und die passenden Strähnen hatte ich schon einmal irgendwo gesehen. Ich entspannte mich ein wenig. Ihr freundliches Lächeln wirkte nicht aufgesetzt, sondern freundschaftlich.
»Ich bin übrigens Natalie«, sagte sie und streckte mir die Hand hin. »And you?«
»Sama- « Ich schüttelte den Kopf. »Du kannst mich Violet nennen. Du kommst nicht aus Österreich, oder?«, fragte ich.
»No. Ich bin Amerikanerin.« Natalie lächelte immer noch. »Aber meine Mom kommt aus Vienna.«
»Das ist aber nicht Wien«, klärte ich sie auf. »Das ist …« Was war noch mal der englische Name von Oberösterreich? Was hieß „ober“ noch mal auf Englisch? »Nicht einmal in der Nähe von Wien.«
Da ich Ablenkung von David brauchte, ließ ich mich auf ein Gespräch mit der weitgereisten Fremden ein.
»Egal«, meinte sie schulterzuckend. »Ich wollte nur nach Austria. Wen beobachtest du eigentlich?«, wollte sie wissen. »Ex-Lover?«
»Siehst du den Typen da?«
Ich deutete auf die Sexyness in Person, die sich gerade Kopfhörer in die Ohren steckte und die keifende Jennifer ignorierte.
»Huh! Er ist hot! Dein Freund? Ex?«
»Ich habe seine Gitarre angefasst und dabei ist eine Saite gerissen.« Ich stöhnte. »Die Gitarre ist so etwas wie Davids Heiligtum und ihm viel wichtiger als jede Person auf der Welt, vermute ich.« Ich redete eindeutig zu viel mit Natalie. Sie kannte ja nicht einmal unsere Vorgeschichte. »Na ja, ich glaube, er hasst mich jetzt.«
»Wart ihr einmal ein Paar?«, fragte mich Natalie.
Ich stieß ein komisches Geräusch aus – etwas wie ein Kichern, nur viel hysterischer. »Wie kommst du auf so etwas?«
»Du weißt viel über ihn«, meinte sie achselzuckend.
»Ist so etwas wie mein Job.«
Es überraschte mich nicht, dass sie mir die Sache nicht abkaufte.
Sie zog eine Augenbraue hoch. »Ich glaube, ich muss los.« Sie stöhnte laut. »Busy, you know? War nett, mit dir zu stalken.
Vielleicht sehen wir uns wieder einmal unter einem Tisch? See you.«
»Äh ja, tschüss.«
Komischer Tag mit noch komischeren Leuten!
[...]

Sonntag, 30. März 2014

[Autorendingens] Ausschnitt 1: Die Königin der Flirterei - NICHT

So, da in wenigen Tagen mein drittes Buch erscheint, poste ich wieder die besten (und die, die nicht so sehr spoilern) Szenen aus dem Buch :3

[...]


»Ich wette, dass dir noch kein Mädchen gesagt hat, dass sie sich wünscht, deine Gitarre zu sein.«
Wegen so eines Spruchs bevorzugte ich es normalerweise zu denken. Kaum hatte ich diese sinnlose Aneinanderreihung von Wörtern über meine Lippen gebracht, schaltete ich mein Gehirn wieder ein.
Die schlanke Gestalt an der Bar blickte zu mir hoch. Aus der Nähe betrachtet, war David noch viel heißer: Ein paar dunkle Bartstoppeln zierten sein blasses Gesicht und seine Augen waren nicht nur grün, sie hatten auch blaue Sprenkel und erinnerten an Alex.
Wie es sich wohl anfühlen würde, wenn diese Stoppeln über meine Haut kratzten? Gefolgt von einer Spur von Küssen war das sicher der Himmel auf Erden!
Keine weiteren Fantasien mit David, Violet!, ermahnte mich die Frau Oberin, oh ich meinte natürlich Zoeys Stimme.
Plötzlich neugierig geworden, stellte er sich in aufrechter Haltung vor mich hin. Er war mehr als einen Kopf größer als ich. Was mich nicht wunderte. Ich war knapp einsfünfundsechzig und musste mir manchmal im Supermarkt schon Lebensmittel mit der Handtasche vom Regal schubsen.
»Nein«, sagte er knapp. Er ließ seine grünen Augen einmal ausschweifend über meinen Körper wandern.
Ich will jetzt auf keinen Fall wie eine selbstverliebte Egomanin klingen, aber ich finde mich selbst nicht gerade hässlich. Und viele Jungs sind derselben Meinung.
Hoffentlich gefiel David das, was er gerade sehr gut sehen konnte.
Wenn mein Äußeres ihn ansprach, dann würde es mir bestimmt viel leichter fallen, sein Vertrauen zu erschleichen. Die Chancen standen eigentlich recht gut. Alex stand auf außergewöhnliche Mädchen, wie Zoey eines war. Meine beste Freundin mit ihrem schwarzen Pony und ihren braunen Rehaugen hatte Alex von Anfang an angezogen.
Mit meinen leicht gewellten, dunkelvioletten Haaren, grünen Augen und zwei anderen nicht minder kleinen Vorzügen rechnete ich mir meine Chancen bei David recht optimistisch aus.
Außerdem hatte ich mich bei Minustemperaturen in ein hautenges violettes Kleid gezwängt, um meine Vorzüge noch mehr zu betonen. Ich trug keine Strumpfhose, sondern nur hohe schwarze Stiefel.
»Ich bin Violet«, sagte ich.
Ich streckte ihm nicht die Hand entgegen oder fing mit dem Küsschen-Getue an. David schien mir nicht der Typ für so etwas zu sein.
Mit einem strahlenden Lächeln lehnte ich mich an die schwarze Theke.
»Ich bin wirklich beeindruckt von deinen Gitarrenkünsten«, schwärmte ich wie ein Fangirl. »Und erst von deiner Stim-«
»Ist das dein richtiger Name?« David wandte sich von mir ab und starrte die zahlreichen Alkoholflaschen im Regal hinter der Bar an.
»Was?«, fragte ich verwirrt.
Er stöhnte laut. »Soll ich dir wirklich abkaufen, dass du Violet heißt? Violette Haare ist gleich Violet. Wie kindisch muss man sein, um sich einen Fake-Namen zuzulegen?«
Verlegen wickelte ich mir eine violette Strähne um den Finger. »Samantha«, murmelte ich so leise, dass ich davon ausging, dass es David nicht hören würde. »Mein richtiger Name ist Samantha.«
Mein eigener Name fühlte sich fremd und eigenartig auf meiner Zunge und ungewohnt in meinen Ohren an. Seit ich vor einigen Jahren angefangen hatte, mir die Haare immer wieder violett nachzufärben, hatten die Leute aufgehört, mich bei meinem alten Namen zu nennen. Die Lehrer nannten mich bei meinem Nachnamen Egger. Selbst meine Freundinnen, die mich noch als Samantha kannten, riefen mich Violet.
»Geht doch«, meinte David.
Verglichen mit Alex war David so wortkarg wie ein Lexikon im Gegensatz zu einem Malbuch. Sein kleiner Halbbruder redete manchmal unaufhörlich: Er redete mit Zoey oder mit uns, telefonierte mit seinen Freunden, sang leise neue Songs vor sich hin und wenn er wirklich mitteilungsbedürftig war, dann äußerte er sich mit einer Videobotschaft auf der Band-Homepage.
Wenn man leise war, konnte man die Grillen im Club zirpen hören – wörtlich gemeint.
Ich hatte mir keine anderen Phrasen zurechtgelegt, weil ich nicht geahnt hatte, dass David so gar keine Smalltalk-Granate war und nicht einmal ein klein wenig auf mein knappes Outfit anspringen würde.
»Gott, bist du langweilig.«
In meinem Terminplaner stand, dass mich David heute um meine Telefonnummer anbetteln würde – vielleicht sogar auf den Knien? Stattdessen war er völlig unbeeindruckt von mir. Er warf meinen ganzen Terminplan durcheinander!
Er hatte anscheinend Ohren wie eine Fledermaus, denn er blickte mich mit stummer Wut in den grünen Augen an. »Warum nervst du mich dann noch länger, Samantha?«
Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu kapieren, dass er mit Samantha mich meinte.
Ach, ich bin Zoeys beste Freundin. Von der soll ich dir übrigens einmal kräftig in den Arsch treten, dachte ich sarkastisch. Der Teil in mir, der Zoey ähnelte, wollte ihm mit meinen neu gekauften Stiefeln in den Arsch treten. Und noch einmal für Alex, Kyle, Nell und Craig, Serena und Simon.
»Ich kenne hier keinen.« Während ich an der Bar lehnte, übte ich schon einmal, David mit perfektem Schwung im perfekten Winkel einen Tritt in seinen knackigen Arsch zu geben. »Ich komme nicht aus der Gegend.«
Weil ich für dich extra eine Dreiviertelstunde zu diesem beschissenen Club fahren musste, beklagte ich mich stumm.
Ich fragte mich, ob ich das Benzin für mein Auto irgendwo als Pendler abschreiben konnte. Meine Mutter jammerte ohnehin schon die ganze Zeit rum, dass mein Spritverbrauch „gigantisch“ wäre, während mein Stiefvater – ups, ich meine das Stiefding – dazu noch dauernd ergänzte, dass ich ein „verwöhntes Gör“ wäre. Dass er seiner eigenen Tochter am Monatsanfang zweihundert Euro für Klamotten und anderes zusteckte, vergaß er anscheinend nur all zu gern.
Das weckte anscheinend ein wenig seine Neugier. »Woher kommst du denn?«
»Lass uns doch nicht über so etwas Unwichtiges reden!« Hätte ich ihm die Wahrheit gesagt, nämlich, dass ich in Salzburg lebte, ein ganzes Stück weit weg von diesem Kaff in Oberösterreich, hätte David sich denken können, dass ich Alex kannte. »Was hast du morg-«
Schon wieder unterbrach mich David mit seiner rauen Stimme. »Ich habe keine Lust, mit dir zu flirten.« Er stöhnte leise. »Wir können gleich das Ganze überspringen und miteinander ins Bett steigen.«
Endlich hatte ich eine Ähnlichkeit zu Alex gefunden! Obwohl ich nicht sehr glücklich darüber war, dass er auch zu dieser Sorte Jungs gehörte, die dich am nächsten Tag am liebsten mit dem Bett aus dem Zimmer werfen wollten.
Alex hat sich auch geändert.
Zum Glück war es mir ziemlich egal, dass David dem früheren Alex glich. Es wäre sicher ein Erlebnis der besonderen Art gewesen, mit ihm zu schlafen. Da die Sache mit Kyle eine offene Beziehung war, hätte es auch keine Probleme gegeben, aber ich hatte mir vor Jahren geschworen, dass mir ein Junge nie wichtiger als meine Freundinnen werden durfte. Sex mit Alex Halbbruder zu haben, wäre da Hochverrat!
»Ach David«, raunte ich ihm zu. Um über meine Unsicherheit wegen seinem sicher nett gemeinten Vorschlag hinwegzutäuschen, erklärte ich mit rauer, sprich verführerischer Stimme. »Ich würde nichts lieber tun …« Aber ich habe eine ansteckende Geschlechtskrankheit. Ich war mal ein Kerl. Ich habe einen Keuschheitsring. Wo der ist? Der liegt zu Hause neben meiner Nonnenkutte.
»Aber …« Sanft strich ich über die Saiten von Davids schwarzer Gitarre und klimperte mit den Wimpern. Wenn ich David eine Abfuhr verpasste, fand er mich vielleicht endlich heiß! »Leider …«
»Plink!«, machte die Gitarre.
»Oh.« Ich starrte die gerissene Saite, die sich wie eine Locke ringelte, an. »Kann man das kleben?«
»Raus.« Ich war überrascht, wie beherrscht Davids Stimme klang. »Verschwinde von hier!«
»Äh, dann bis irgendwann mal, David.«
[...]

Dienstag, 25. März 2014

[Rezension] Indigo 01 - Das Erwachen

Titel: Indigo - Das Erwachen
Originaltitel:
Indigo Awakening
Autorin: Jordan Dane
Verlag: Darkiss (MIRA)
ISBN:  9783956493195

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Was ist nur mit Lucas los?
Raynes Bruder ist einfach so weggelaufen und, was sie noch mehr beunruhigt, er hat ihr eine seltsame Nachricht hinterlassen: Sie soll nicht nach ihm suchen.
Auf der Suche nach ihm begegnet sie den seltsamen Jungen Gabriel, der über noch merkwürdigere Kräfte verfügt.

Hmmm ...
Ich weiß nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Es war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Alles, wirklich alles, hat man schon mal in anderen (Young Adult) Büchern gelesen. Das Einzige, was nicht so 0815 ist, ist das eroterische Gerede und diese kirchliche Sekte. Ich will nicht spoilern, aber das ging mir noch mehr auf den Geist. Fanatische Leute sind eine Sorte der Menschen, die mir am meisten auf den Keks gehen. Das versaute mir schon mal gründlich die Lust auf das Buch.
Wie schon öfter angekreidet wurde, ist es schwer der Story zu folgen, weil erst am Ende (und dann so viel) das meiste aufgeklärt wird.
Wenn wir schon bei dem negativen sind: Der Schreibstil war auch nicht so meins. Er war irgendwie unpersönlich.
So konnte bei mir auch keiner der Chraktere richtig Begeisterung oder Sympathie wecken. Das Verhalten wirkte irgendwie gewzungen jugendlich und leblos.
Die Liebesgeschichte zwischen Rayne und Gabe konnte auch nicht wirklich etwas rausreißen. Wegen seiner Gabe wird Gabe gejagt und dann kommt Rayne, bald ist es Liebe und er will alles für sie tun. Das kennen wir doch schon alles.
Die Rezension fällt deshalb auch ziemlich kurz aus. Ich weiß einfach nicht, was ich noch schreiben soll :( Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass andere Leute mehr Gefallen an der Geschichte gefallen.


Das Cover ist eins der besten Sachen an dem Buch. Aber die Cover von Mira sind immer schön ;)


Es ist schwer eine Empfehlung auszusprechen, weil mir das Buch ja gar nicht gefallen hat, aber vielleicht sind andere anderer Meinung.


Der erste Teil von "Indigo" war leider überhaupt nicht mein Fall: Lieblose Charaktere und fanatisches Gerede hat mir leider total den Lesespaß genommen.



 Vielen Dank an Mira Taschenbuch für das Rezensionsexemplar!

Montag, 24. März 2014

[Keine Rezension] Die Rockstar-Reihe 03: Ein Rockstar kommt selten allein


Titel: Ein Rockstar kommt selten allein

Autorin: Teresa Sporrer

Verlag: im.press
ISBN:  978-3-646-60049-0





Violet hat eine Mission: Sie muss unbedingt David aufhalten!
Schließlich hat der Halbbruder von Alex vor, die Band seines jüngeren Bruders zu zerstören und dass kann das empathisch veranlagte Mädchen nicht zulassen. Endlich haben ihre Freundinnen liebevolle Freunde in Alex' Band gefunden. Sogar ihre zickige Freundin Zoey liebt Alex über alles.
Aber dann geht ihr Plan richtig nach hinten los. Ausgerechnet David ist der erste Mann für den sie wirklich starke Gefühle entwickelt. Auch ihre neue Freundin Natalie hält die beiden für ein Traumpaar.
Aber wie soll sie ihren Freundinnen ihre Liebe erklären?
Und das ist nicht einmal das größte Problem ...


Natürlich wird das jetzt keine richtige Rezension. Seht es einfach als ein bisschen Autoren-bla-bla, das ich schön aufgegliedert habe :) Ihr kennt das eh schon von Band 1 und Band 2.

Band 3 meiner Reihe erscheint bald. Auch wenn einige von euch von Band 2 enttäuscht waren: KAUFT EUCH BAND 3 :D
Ich will mich nicht aufdrängen, aber Violet und David sind ein ganz besonderes Pärchen. Zuerst wirkt alles wie gewohnt, da Vio ja David hasst, aber das schlägt so schnell um. David kann man nicht hassen. Nicht, wenn man ihn näher kennt und merkt, dass er einer der einfühlsamsten Charaktere der gesamten Reihe ist.

Wenn wir schon dabei sind, sehen wir uns die Charas näher an:
Man hat in den letzten zwei Bänden gemerkt, dass Violet nichts mehr am Herzen liegt als das Glück ihrer Freundinnen. Sie war es, die die Mädelstruppe erst zusammengebracht hat.
Ihr eigenes Liebesleben ist aber weniger toll. Zu Beginn der Story hat sie eine Sex-Beziehung mit Kyle, dem Drummer der Band, damit sie auch jemanden in der Band hat.
Eigentlich will sie David ausspionieren udn verhindern, dass er der Band irgendetwas antut, aber wie das Schicksal es will, ist er unwiderstehlich.
David. Ich liebe David.
Er ist kein richtiger Bad Boy und sicher auch kein zahmes Kerlchen. Er hat in seinem Leben schon viel durchgemacht (Ihr erinnert euch daran, dass Alex im ersten Teil erwähnt hat, dass er Heroin abhängig war - oder ist? ;)) und ist allen gegenüber skeptisch. Er will Violet nicht an sich ranlassen, aber irgendwie kann er der violethaarigen Schönheit nicht widerstehen. Auf der Gefühlsebene sind sie sich sehr ähnlich.
Es ist wohl kein Spoiler, wenn ich sage, dass sie sich ernthaft ineinander verknallen.
Ein "neuer" Charakter ist zudem Natalie. Ihr seid ihr schon mal begegnet, aber ich will nicht sagen in welchem Band. DaViolet sich ihren Freunden nicht wegen David abvertrauen kann, erzählt sie ihrer neuen Bekannten Natalie alles. Nat ist ein mysteriöses Mädchen, welches aus Amerika kommt, aber deren Mutter in Österreich aufgewachsen ist. Warum sie hier ist, ergibt sich im Verlauf der Story.
Kiara, Violets Stiefschwester, kommt auch ziemlich oft vor. Ebenso wie die andern Charaktere. Nur Ellen schweigt bis Band 4 - erst dann erfahrt ihr, was mit Zoeys und Ians Schwester los ist.

 
LILA! VIOLETT!
Ich meine das Cover ruft doch nach Violet, oder? ;)
Zudem wurde der Titel "Ein Rockstar kommt selten allein" mit Bedacht ausgewählt. Es tauchen in diesem Band mehrere Rockstars auf. Das ist keine Trilogie ...

Die Reihe bekommt immer mehr einen New Adult Touch, obwohl ihr dieses Mal nicht so richtig mit heißen Szenen rechnen dürft. Es geht hier um das Gefühl der Liebe, Emotionen generell und nicht um Sex.


Das möchte ich in ein paar Tagen von euch wissen ;)

Sonntag, 23. März 2014

[Rezension] Callie und Kayden 01: Die Sache mit Callie und Kayden

Titel: Die Sache mit Callie & Kayden
Originaltitel: The Coincidence of Callie and Kayden
Autorin: Jessica Sorensen
Verlag: Heyne
ISBN: 3453417704





Der attraktive Kayden stolpert buchstäblich in Callies Leben, als er am College versehentlich in sie läuft. 
Eigentlich kennen sich die beiden schon länger: Kurz bevor die Einzelgängerin vor ein paar Monaten aufs College verschwand, rettete sie Kayden vor seinem gewalttätigen Vater.
Zwischen Callie und Kayden besteht sofort eine gewisse Verbindung, aber die beiden tragen viele Geheimnisse mit sich rum, die der aufkeimenden Liebe im Weg stehen.




Ich bin ein großer Jessica Sorensen Fan, weshalb ich ihr neues Buch einfach haben musste. Ihre Bücher zeichnen sich für mich von der breiten New Adult Masse ab, dass die Charaktere nicht gleich dauernd miteinander ins Bett springen und es nur noch um Sex geht. Zudem werden die männlichen Charas nicht als Bad Boys betitelt, die kurz darauf zu weinerlichen Kerlen mutieren und die Frauen in ihren Romanen versuchen so gut es geht stark und unabhängig zu sein. Meiner Meinung nach schafft die Autorin es sogar Vorbilder im New Adult Bereich zu erschaffen. 

Sehen wir uns aber mal die Geschichte um Callie und Kayden näher an: Man lernt Callie als ein sehr zurückgezogenes Mädchen kennen. Sie scheint sehr schreckhaft zu sein und man bekommt eien ungefähre Ahnung, warum sie so ist. Im Prolog rettet sie Kayden und beweist damit trotz allem großen Mut. Danach vergehen ein paar Monate. Die "College-Callie" ist immer noch sehr schüchtern und in sich gekehrt, aber sie hat zumindest einen guten Freund und versucht eine Liste abzuarbeiten. Jeder Punkt steht für etwas, das Callie versuchen will. 
Ihr männlicher Gegenpart Kayden war ein beliebter Schüler in der High School. Er und sein bester Freund Luke besuchen gemeinsam das College. Er ist wie gesagt kein Bad Boy. Er schleppt so viel mit sich rum. Dass bei ihm mehr los ist, als nur ein gewalttätiger Vater, erfährt man nach und nach.
Ich konnte die Anziehung der beiden verstehen, aber ich muss sagen, bei Ella und Micha hat sie mir besser gefallen. Natürlich, als die Geschichte dann mehr in Fahrt kam, fand ich die Liebesgeschichte schön. Sie ist nicht zu kitschig und es geht nicht nur um das Eine. Natürlich denkt Kayden oft daran, aber hey, er ist ein Kerl ;)

Was soll ich denn noch sagen?
Wie ihr lesen könnt, bin ich wieder einmal von dem Roman begeistert. Ich fand ihn sogar ein bisschen besser als Ella und Micha, weil ich Callie als weibliche Protagonisten besser fand. Sie versucht aus dem Loch zu kommen, in das sie getrieben wurde.

Ich freue mich auch schon über Luke - Kaydens Freund - und Violet - Callies Mitbewohnerin - zu lesen.


Ich finde das Cover wirklich klasse :) Okay man kann wieder mal über die Ähnlichkeit zu den Protagonisten streiten, aber es passt so gut zu den Ella und Micha Büchern.


Wie schon bei der Ella und Micha Reihe empfehle ich es Fans von NA-Büchern, auch wenn ich manche Ableger des Genres nicht leiden kann ;)


Die Liebesgeschichte von Callie und Kayden bekommt 5 Herzen von mir. Für ein Highlight-Buch war mir das Buch nur ein bisschen zu "düster".




Band 1: Das Geheimnis von Ella und Micha
Band 2: Für Immer Ella und Micha



 Band 3: Verführt - Lila und Ethan
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2014


 

 Band 2: Die Liebe von Callie und Kayden
 Erscheinungsdatum: 12. Mai
Band 3: Füreinander bestimmt -Violet und Luke

Erscheinungsdatum: 8. September


 Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 16. März 2014

[Rezension] Edinburgh Love Stories 03: Jamaica Lane - Heimliche Liebe

Titel: Jamaica Lane - Heimliche Liebe
Originaltitel: Before Jamaica Lane
Autorin: Samantha Young
Verlag: Ullstein
ISBN: 3548286356

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Olivia hat Probleme mit Männern. Die junge Frau ist einfach zu schüchtern, um Männer anzureden. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein trägt den Rest dazu bei. Seit Jahren hatte sie kein Date, geschweige denn Sex mehr.
Ganz im Gegenteil zu ihren besten Freund Nate, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Auch ein klein bisschen Liv's, die sich in ihren attraktiven Freund verguckt hat.
Nachdem Liv Nate ihr Problem mit den Männern gesteht, bietet dieser ihr an, ihr zu helfen.


Das ist mit der Kurzgeschichte "Fountain Bridge" schon der vierte Roman, den ich von Frau Young lese.

Zu dem Schreibstil muss wohl nicht mehr viel gesagt werden: Er ist ganz gut zu lesen, aber ich finde ihn nicht so besonders. Dafür schafft es die Autorin viel Humor, Erotik und auch Drama in die Geschichte zu geben Auch all ihre  alten Charaktere wurden liebevoll in  diesen Band gewebt.

Nur amm Anfang waren es mir einfach zu viele Charaktere auf einmal: Joss und Braden, Jo und Cam, Ellie und Adam, Oli und Nate. Das hat mich gleich einmal überfordert, besonders als dann auch noch die Beziehungen untereinander erklärt wurden. Mir hätte es besser gefallen, wenn Olivias und Nates erste Begegnung keine Rückblicke gewesen wäre. Die Autoren hätte dann immer scheibchenweise die Charaktere vorstellen können und das hätte mir einfach viel besser gefallen.
Generell gefallen mir diese ganzen Rückblenden nicht so wirklich.

Leider ist das nicht der einzige Kritipunkt: Ab und zu sind mir die Romane einfach zu schwermütig. Jeder Charakter musste in seinem jungen Leben schon den Tod oder so kennenlernen und ist davon geprägt.

Ansonsten fand ich auch diesen Teil wieder sehr gut. Es gab einiges zu lachen, viel zu schmachten und auch manche Sachen zum Mitleiden.
Liv und Nate sind sehr unterhaltsame Charaktere. Ich fand es interessant, wie sich zuerst eine Freundschaft und dann die Liebe zwischen den beiden entwickelt hat. Obwohl Liv wegen ihrem Aussehen einige Komplexe hat, fand ich ihre Selbstzweifel nicht so störend. Nate hingegen war ein traumhafter männlicher Charakter.



Mir gefällt das Coverbild. Mir gefällt der Titel.
Was mir allerdings nicht gefällt, ist, dass dieser Band größer ist als die anderen 2 Bände! In meinem Regeal sticht "Jamaica Lane" dadurch heraus.


Für Fans von romantischer Lektüre ist "Jamaica Lane" natürlich zu empfehlen. Auch jemand, der Band 1 oder Band 2 nicht kennt, kann mit diesem Band in die Reihe einsteigen.


"Jamaica Lane" ist ein guter dritter Teil der Reihe, leider haben mich ein paar Kleinigkeiten gestört, weshalb ich nur 4 von 5 Sterne vergeben kann.


 
Band 1: Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht
Band 2: London Road - Geheime Leidenschaft
Band 4: Fall from India Place (englisch)



e-Novellen:
Fountain Bridge - Verbotene Küsse
Castle Hill - Stürmische Überraschung

 Vielen Dank an Vorablesen und den Ullstein Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!