Donnerstag, 29. August 2013

[Keine Rezension] Verliebe dich nie in einen Rockstar (Inkl. Leseprobe!)

Titel: Verliebe dich nie in einen Rockstar
Autorin: Teresa Sporrer

Verlag: im.press
ISBN:  978-3-646-60025-4




Die 17-jährige Zoey ist die brave Musterschülerin. Der 20-jährige Alex "Acid" nimmt die Rolle als arroganter Rockstar ein.
Eigentlich haben die beiden kaum etwas gemeinsam, bis auf die Tatsache, dass sie die gleiche Schule besuchen  ... Vorausgesetzt Alex lässt sich einmal in der Schule blicken.
Doch dann bleibt der Rocker zum dritten Mal sitzen und landet somit in Zoeys Klasse. Während Nell, Serena und Violet, Zoeys beste Freundinnen, total ausflippen ist Zoey natürlich gar nicht begeistert. Für sie verkörper Alex alles was sie hasst und verabscheut.
Leider kann sie den Rockstar auch nicht aus dem Weg gehen, da sie ihm wegen eines Unfalls Mathe-Nachhilfe schuldet.
Viel zu spät merkt sie, was er wirklich mir ihr vorhat - aber da findet Zoey an ihrer neuen Lage schon gefallen.


Natürlich wird das jetzt keine richtige Rezension. Seht es einfach als ein bisschen Autoren-bla-bla, das ich schön aufgegliedert habe :)

Carlsen neues Label steht für Romantasy, aber meine Geschichte ist eine reine Lovestory zwischen zwei menschlichen Menschen: Alex und Zoey.
Auf den ersten Blick wirkendie beiden wie Tag und Nacht: Zoey ist eine kleine Streberin. Ihr Großvater ist Direktor der Schule und ihre Eltern verlangen indirekt von ihr gute Noten und tadelloses Benehmen. Sie will nicht auffallen.
Alex ist das genaue Gegenteil: Er geht zur Schule, wenn er will und dann auch nur so oft, dass er nicht der Schule verwiesen wird. Seine Noten sind katastrophal. Natürlich liebt Mr. Rockstar es aufzufallen.
Gegensätze ziehen sich an beziehungsweise aus - und das zeigen Alex und Zoey andauernd. Es gibt jede Menge Streit zwischen den beiden und das liegt daran, dass Zoey kein Engelchen ist. Sie ist sarkastisch, schlagfertig und hegt seit einem peinlichen Vorfall Groll gegen Alex. Ihre Eltern verlangen vielleicht tadelloses Benehmen von ihr, aber das gelingt Zoey nicht wirklich. Das liegt auch an den drei Verrückten, die Zoey ihre besten Freundinnen nennt: Nell, Serena und Violet.
Die beiden streiten sich aber nicht nur. Als Alex Zoey einfach so küsst, tritt er eine Lawine los mit der das ungleiche Pärchen wohl niemals gerechnet hätte.

Neben der Liebesgeschichte sind Musik, Freundschaft und die Entdeckung des "wahren" Ichs noch wichtige Themen im Buch. Die meisten von euch werden die erwähnten Bands nicht kennen, aber man sollte ihnen eine Chance geben ;)

Ich finde das Cover so schön *^* Ich hätte das Buch am liebsten im Regal stehen. Die Farben und der heiße Gittarist sind eine Augenweide. Außerdem steht da mein Name in dem Plektrum. MEIN NAME! :D
Der Titel ist allerdings eine alternative Version. Aber mir gefällt er trotzdem. Dazu sage ich nur eins: Wenn sich Zoey nicht in Alex verliebt hätte, wäre ihr Leben anders ;)

Ein paar Leute haben das Buch ja schon gelesen. Ein paar Vergleiche mit "Du oder das ganze Leben" fielen dabei. Auch Leute, die nur Fantasy-Romane gelesen haben, fanden das Buch ganz gut.


Das möchte ich in einer Woche von euch wissen ;)


[Rezension] Der Geschmack von Sommerregen

Titel: Der Geschmack von Sommerregen
Autorin: Julie Leuze
Verlag: Egmont INK
ISBN: 3863960629

Hier geht's zur Leseprobe!





Als Mattis neu in Sophies Klasse kommt, sieht sie die wunderbarsten Farben. Langsam verliebt sie sich in den Neuen, ist sich aber bewusst, dass sie ihn nicht von ihren Geheimnissen erzählen kann - und dann gibt es noch das furchtbare Familiengeheimnis ... 

Ich habe sehr viel Gutes von dem Buch gehört, weshalb ich mir nun auch endlich eine Meinung darüber bilden wollte.

Die Inhaltsangabe klingt ein bisschen mager, aber es passiert so einiges im Buch auf das ich aber nicht ins Detail gehen will. "Der Geschmack von Sommerregen" ist ein Jugendbuch, das in erster Linie von der ersten großen Liebe, Zärtlichkeiten & Sex und von Akzeptanz handelt.
Ich fand es echt toll, dass Sex in diesem Buch kein Tabuthema ist und nicht nur fromme Küsse ausgetauscht wurden. Ich finde es nämlich irgendwie seltsam, wenn sich Jugendliche so keusch verhalten. Ich meine, es gibt sicher Jugendliche, die mit dem Sex warten, aber es gibt eben auch viele, die mit dem Thema anders umgehen.
Ich fand Sophies "Gabe" auch toll. Synästhesie war mir schon vor den Buch ein Begriff. Sophie sieht also Gefühle von anderen Menschen als bunte Farben. Passend dazu, wird auch mal das Thema Hochsensibilität, also Empathie verwendet. Außergewöhnliche Themen für ein Jugendbuch. Das war echt toll!

Leider fand ich die Charaktere nicht so prickelnd ... Sophie mangelte es ein wenig an Selbstbewusstsein. Außerdem ist es mir schleierhaft, warum sie denkt, dass Synästhesie ein Zeichen dafür ist, dass sie langsam durchdreht. Sie hat ja im Internet gegoogelt und da steht schon auf der Wikipedia-Seite, dass es kein Anzeichen von Wahnsinn sein muss.
Ihre beste Freundin Lena fand ich ein bisschen zu blass. Außerdem ist Lena die strahlende - natürlich blonde - Freundin, während Sophie eher ein graues Mäuschen ist. Das habe ich leider schon zu oft in Büchern gelesen ...
Mattis. Puh, Mattis war einerseits unglaublich süß zu Sophie, andererseits war er mir zu perfekt. Ich habe kaum einen Fehler an ihn entdeckt und das wirkt auf mich ziemlich unmenschlich.
Sophies Eltern habe ich gehasst. Wirklich. Bei solchen Eltern hätte ich schon längst die Flucht ergriffen. Ich kann ihre Mutter kaum verstehen. Selbst als das Geheimnis aufgedeckt wurde ...

Das Cover ist echt ein Blickfang! *^* Das Pärchen, dass sich im "Sommerregen" küsst. Es wirkt sinnlich, schön und weckt vor allem die Neugier auf das Buch. Da das Bild in schwarz-weiß ist, sticht es noch mehr hervor.
"Der Geschmack von Sommerregen" ist ein tolles Jugendbuch, das außergewöhnliche Themen beinhaltet. Vielleicht finden Fans von "Du oder das ganze Leben", "Wenn auch nur für einen einzigen Tag" und "Herzklopfen auf Französisch" gefallen an dem Buch.

Aufgrund der mangelnden Sympathie zu einigen Charakteren, gebe ich dem Buch 4 von 5 Herzen. Zusätzlich muss ich aber betonen, dass das Buch mit der Grundidee wirklich hervor.

 Vielen Dank an den Egmont INK Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 13. August 2013

[Autorendingens] Cover und Kurzbeschreibung

Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.

[Autorendingens] Ausschnitt 5: Der eigentliche Star der Geschichte

Wisst ihr, wer in Büchern oft zu kurz kommt? Haustiere! Und wenn nicht, haben die meisten einen Hund oder eine Katze. Alex ist sich zu cool für so ein gewöhnliches Haustier.

[...]
Der Raum wirkte eigentlich schöner und ordentlicher als mein Zimmer. Den Fernseher überdeckte keine Staubschicht, ebenso wenig den Laptop, der auf einem kleinen Tisch vor einem Fenster stand; die CDs daneben stapelten sich ordentlich übereinander. Es war wirklich sauber, bis - »Eine Ratte!«, quiekte ich und sprang auf die Couch. Zu meinen Füßen war gerade ein braunes Etwas vorbeigewuselt. »Alex, da ist eine Ratte im Wohnzimmer!«
Für einen Retter in der Not kam Alex unglaublich langsam ins Wohnzimmer zurück. Er stellte eine Tasse mit heißem dampfenden Tee vor mir ab. »Eine Ratte?«
»Da!«, schrie ich und sprang auf dem Sofa herum. Entsetzt musste ich mit ansehen, wie das Tier an Alex Hosenbein empor kletterte, von seinem Arm zu seinem Hals hinauflief und seinen pelzigen Kopf an seine Wange schmiegte ... Moment mal!
»Das ist Ronnie«, stellte die vermeintliche Ratte Alex vor und tätschelte ihr den Kopf. »Mein
stubenreines Frettchen. Würde es dir etwas ausmachen, von meiner Couch runterzugehen? Ich hab gestern erst geputzt!«

[...]


Montag, 12. August 2013

[Autorendingens] Ausschnitt 4: Die liebe Familie

Zoey hat einen großen Bruder - Ian - und eine große Schwester namens Ellen. Letztere wird im ersten Band nur erwähnt und taucht so nie auf. Glaubt mir, an Ellen muss man schrittweise herangeführt werden.

Ian hat größere Auftritte. Er ist ein heißer Nerd, der allerdings wie seine Schwester Probleme mit sozialen Bindungen hat. Oh, und er ist Zoeys "Freund" ;)

[...]


Als ich mich so an Ian festklammerte, dass man wahrscheinlich noch übermorgen die Abdrücke meiner Fingernägel sehen würde, betete ich zu dem nicht existierenden Gott, dass sich mein großer Bruder wenigstens einmal an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten würde.

Ian hielt sich nicht daran.
Beim Absteigen kippte ich fast um, wäre Violet, die mit meinen anderen Freundinnen vor der Schule auf mich gewartet hatte, nicht zu meiner Hilfe geeilt. Sie schlang einen Arm um meine Hüfte und hielt mich dadurch aufrecht. Dankbar klammerte ich mich an ihr fest. Mein Magen und meine Knochen befanden sich noch gut einen Kilometer weiter hinten, an der roten Ampel, die Ian überfahren hatte.
»Hallo Mädels«, begrüßte mein Bruder meine Freundinnen.
Ganz lässig saß er auf seinem schwarzen Motorrad und schien immer noch nicht genug Adrenalin bekommen zu haben, denn er gab schon wieder Gas und brauste davon.
»Hey Ian!«, kam es von ihnen wie aus einem Mund. Besonders Violet, die schon seit Jahren auf ihn stand, strahlte wie ein Honigkuchenpferd auf Ecstasy übers ganze Gesicht. Nur dumm, dass sie, als sie Ian zum Abschied winkte, ihre beiden Arme benutzte, sodass ich Bekanntschaft mit dem dreckigen Boden machte.
»Oh sorry, Zoey!«
»Schon gut«, presste ich mit zusammengebissenen Zähnen hervor. Meine blaue Weste hatte den Sturz abgefedert. Nur meine Knie taten ein wenig weh. »Jetzt weiß ich wenigstens, wie sich Nell gefühlt hat.«
Irgendeine Hand packte meinen Arm und der Jemand, dem diese unglaublich raue Hand gehörte, zog mich hoch. Da ich die Augen geschlossen hatte – wegen des schmerzhaften Aufpralls und weil ich schon nicht mehr mit ansehen konnte, wie mich die gesamte Schule anglotzte – bemerkte ich erst zu spät, dass mir Alex auf die Beine geholfen hatte.
»Wer war das, Kali?«, fragte er mit kalter Stimme und deutete mit dem Kinn in die Richtung, in die mein Bruder mit mörderischer Geschwindigkeit abgerauscht war.
»Mein ...« Ich hielt inne, als ich Alex’ merkwürdigen Gesichtsausdruck registrierte. »Mein Freund.«
Nell, Violet und Serena starrten mich an, hielten aber den Mund.
»Dein ... Freund?«, wiederholte Alex ungläubig. »Du hast einen Freund?«

[...]

Sonntag, 11. August 2013

[Autorendingens] Ausschnitt 3: Wasser, Feuer, Schere, Licht sind für kleine Kalis nicht

In vielen Jugenbüchern kommt es ja im Unterricht zu herrlich romantischen Szenen ... Bei mir eher wneiger, wie man bei dieser Szene aus dem Chemie-Unterricht bemerken kann ...






»Kali?«
»Ich gebe dir keine Nachhilfe«, presste ich mit zusammengebissenen Zähnen hervor. »Nie im Leben.«
»Deine Haare brennen.«
Erst jetzt spürte ich einen scharfen Schmerz an meiner Kopfhaut. Wenig später stach mir der grausame Geruch von verbranntem Haar in die Nase. Es roch genauso wie damals, als mein Bruder meinem geliebten Langhaarmeerschweinchen eine Kurzhaarfrisur verpasst hatte, indem er ihm die Haare verbrannte, nicht darauf bedacht, dass er damit die halbe Wiese abfackeln würde.
»Ich verbrenne!«, schrie ich hysterisch. »Löscht mich!«

Vor meinem inneren Auge sah ich mich schon als verkohltes Skelett im Chemiesaal liegen, während meine Mitschüler um mich herumstanden und über meiner Leiche Würstchen rösteten.
Nach gefühlten zwei Stunden war jemand so intelligent und kippte mir Wasser ins Gesicht, anscheinend auch über die Haare. Als ich die Augen aufschlug, erkannte ich Serena vor mir, die in der Hand eine ihrer zwei Liter Mineralwasserflaschen hielt.
»Geht es Ihnen gut?«, fragte mich mein Chemielehrer, der sich als äußerst inkompetenter Lebensretter herausgestellt hatte. Nicht nur veraltete Laborgegenstände waren lebensgefährlich ...
»Ja ... ja.« Ich wischte mir mit einem Ärmel das Wasser aus dem Gesicht. »Ich glaube, ich habe mich nicht einmal ernsthaft verbrannt.«
»Nur deine Frisur ist im Arsch«, stellte Serena fest. Sie legte mir eine Hand auf die Schulter und betrachtete zuerst meine Haare, bevor sie mir ins Gesicht sah. »Geht es dir wirklich gut?«
»Wenn du einen Wet-T-Shirt-Contest machen willst, musst du dich dafür nicht extra abfackeln, Kali«, grinste Alex breit und deutete auf meinen Oberkörper. »Ich bin so tolerant und habe nichts dagegen. Übrigens, netter BH. Miau.«
Erst als ich auf meine Brüsten hinunter sah, verstand ich Alex‘ Scherz. Unter meinem weißen Shirt zeichneten sich zwei Hello-Kitty-Gesichter ab. Warum hatte ich ausgerechnet heute meinen hässlichsten BH angezogen?
Ich holte aus, um Alex eine weitere Ohrfeige zu verpassen, die ihm dieses Mal hoffentlich das Grinsen ein für alle Mal aus dem Gesicht verbannen würde, doch Serena zog mich von ihm weg.

Samstag, 10. August 2013

[Autorendingens] Ausschnitt 2: Der liebevollste Spitzname

Schatz, Liebling, Mäuschen - es gibt ja eine Menge Spitznamen, die sich Liebende verpassen. Auch Zoey bekommt einen von Alex. Zwar schon bevor sie sich verlieben, aber bei den beiden läuft ja so einiges anders ... Sehr anders ...


[...]


»Weißt du überhaupt, wer ich bin?«, fragte Alex. Sein Grinsen war verschwunden, nun bildeten seine Lippen einen geraden Strich.
»Du bist der Typ, der schon zum dritten Mal die zwölfte Klasse besucht. Meinen herzlichsten Glückwunsch übrigens«, erwiderte ich unbeeindruckt. »Ich dachte, dass dreimaliges Klassenwiederholen bei uns eigentlich gar nicht möglich ist.«
Jetzt hatte ich es geschafft, Alex ein sehr zu reizen. Seine Hand donnerte auf meinen Tisch. Dadurch gewann er wieder meine Aufmerksamkeit. »Ich bin Acid!«
»Kann ich mal deinen Ausweis sehen?«, fragte ich, unbeeindruckt von seinem kleinen Wutausbruch. Ihn wütend zu machen, war keine gute Idee gewesen, aber jetzt schon klein beizugeben, lag unter meiner Würde.
»Okay, lass das!« Auch Violet und Serena hatten sich in der umstehenden Menge eingefunden. »Sie ist so wahnsinnig!« Beide schüttelten den Kopf.
Obwohl Alex meine Bitte nicht verstand, zog er seine Brieftasche aus seiner Jeans und reichte mir seinen Schülerausweis. Ich nahm ihn entgegen und warf einen kurzen Blick darauf, ehe ich ihn ihm zurückgab.
»Hier steht eindeutig, dass du Alexander heißt. Nicht Acid. Ich weiß schon, dass du dir wie ein ganz großer Rockstar vorkommst, wenn du dich so nennst.«
»Sie meint das nicht so!« Nell hatte es endlich geschafft, ihren Mund aufzumachen.
Um zu verhindern, dass ich Alex noch mehr auf die Palme bringen konnte, versuchte sie, mir den Mund zuzuhalten. Ich schleckte über ihre Handfläche. Mit einem angewiderten Aufschrei zog sie ihre Hand zurück.
»Natürlich meine ich das so!«, sagte ich. »Ich nenn mich auch nicht Kaliumperoxodisulfat, nur um cool zu erscheinen.« Als ich in die Runde schaute, um von meinen Klassenkameraden Zustimmung zu ernten, starrten mich alle mit bleichen Gesichtern an. War hier jeder ein verdammter Fan von Alex? Serena und Violet klappten sogar die Kinnladen herunter. Stephanie und zwei Mädchen aus ihrer Clique blickten mich finster an. Sicherlich wollte die blonde Schönheit dieses Jahr nutzen, um Alex‘ Groupie zu werden. Selbst der männliche Teil meiner Klasse stand anscheinend hinter dem schwarzhaarigen Rockstar.
Vor meinem inneren Auge sah ich mich in einem Kleid aus dem achtzehnten Jahrhundert, umringt von meinen Klassenkameraden in ebenfalls passender Kleidung. Ich ging ganz langsam zur Guillotine, legte meinen Kopf nieder und sah, wie ein als Scharfrichter verkleideter Alex die Klinge herunterschnellen ließ. Er lachte.
Auch der Alex von heute, aus meiner Klasse, mit schwarzer Jeans und Vans T-Shirt, lachte. Völlig perplex starrte ich ihn an. Er schien sich nicht mehr einkriegen zu können, schlang seine Arme um den Bauch und warf den Kopf in den Nacken.
»Dann nenne ich dich ab heute Kali.« 


[...]


Hab ich euch eigentlich schon die Facebook-Seite gezeigt? 
*klick* 
Warum sie ausgerechnet so heißt, kommt erst im Buch auf ^^

Freitag, 9. August 2013

[Autorendingens] Ausschnitt 1: Beste Freunde kann niemand trennen ...

Meine Geschichte ist ja eigentlich eine reine Lovestory, aber das Thema Freundschaft kommt auch nicht zu kurz. Da ich es langweilig fand, dass in dem meisten Büchern der Hauptchara nur eine beste Freundin hat, hab ich Zoey gleich 3 beschert: Nell, Serena und Violet.
Nell ist die, die immer fröhlich ist; Serena ist verrückt (Sie redet in der 3. Person von sich) und Violet ist die Verständnisvolle. Ich könnte jetzt mehr erzählen, aber dann spoilere ich zu viel :D


[...]



Violet sah sich suchend in der hellen Halle um. »Wo ist eigentlich Ne-«
»Leute!« Nell stürmte so schnell auf uns zu, dass ihre bunten Strähnen nur so in alle Richtungen herumwirbelten. Die meisten Schüler drehten sich mit hochgezogenen Augenbrauen um und musterten sie teils besorgt, teils kopfschüttelnd. Gut, dass Nell solche Aufmerksamkeit und wir ihre Auftritte gewöhnt waren. »Ihr
...«, als sie bei uns ankam, war sie völlig außer Atem, »... glaubt nie ... wer ... neu ...«
»Atme einmal tief ein, Nell«, wies ich meine Freundin an, die sofort die Luft einsog, »und aus.« Wie bei einem abgestochenen Luftballon stieß sie die Luft schlagartig wieder aus. »Was ist denn passiert?«
»Also, ich habe gerade ein interessantes Gespräch zwischen ein paar Lehrern belauscht und dabei die Neuigkeit des Jahres herausgefunden«, strahlte sie mit den von Lipgloss glänzenden Lippen.
»Es wurde ein Heilmittel gegen Krebs gefunden?«, riet ich.

»Die Schule ist abgebrannt?«, fragte Serena, obwohl wir mitten im Schulgebäude standen.
»Hast du endlich bemerkt, dass du verrückt bist?«, meinte Violet sarkastisch. »Das ist nämlich nichts Neues.«
»Acid kommt in unsere Klasse!«

Während ich mir mit der flachen Hand gegen die Stirn schlug, quiekten Violet und Serena mit Nell um die Wette.
»Acid! Ich habe schon gehört, dass er wieder einmal die Zwölfte nicht geschafft hat, aber dass er ausgerechnet in unsere Klasse kommt! Das ist ja der Wahnsinn! Ich glaube, ich werde dieses Jahr keine einzige Minute dem Unterricht folgen können, außer, er wäre der Lehrer.« Violet fuchtelte mit den Händen herum. »Meine Gebete wurden endlich erhört. Es gibt doch ein fliegendes Spaghetti-Monster, ich wusste es!«
»Serena will ihn knuddeln und nie wieder loslassen«, fügte Alex‘ Fan Nummer Zwei hinzu. »Ich will ihn einfach als meinen Sexsklaven haben.« Nell strich sich ihr zwei Nummern zu großes Bandshirt zurecht. Ihre Liebe zu Musik ging so weit, dass sie ihren beneidenswerten kurvenreichen Körper unter Zelten versteckte. »Beim letzten Konzert habe ich sein Shirt gefangen. Glaubt ihr, er würde mich bemerken, wenn ich es morgen anziehe?«
Ich schnaubte.
Und dann schrien alle drei auf einmal: »Er ist so süß!«
[...]



Sie sind ein bisschen fangirlig, aber das legt sich wieder ;) Besonders als Alex, also Acid, ein Auge auf Zoey wirft ...